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 DRUCKLEXIKON

ASCII:
American Standart Code for Information Interchange. Hierbei handelt es sich um einen Industriestandard für reine Textdateien. ASCII sollte niemals ausgewählt sein wenn man Bilddateien speichert, diese sollten standardmäßig "binär" gespeichert werden.↑

Attachement:
Datei, die an eine Mail angefügt ist. Attachements sollten nur dann an eine Mail angehängt werden, wenn sie nicht allzu groß sind.

Bandbreite:
Maß für die Leistungsfähigkeit eines Datenübertragungsweges.

Bitmap:
Oft verwendetes Speicherformat für 1-färbige Grafiken. Auflösung sollte mind. 1200 dpi betragen bei Größe 1:1.

Black-Overprint:
Schwarzer Flächen sollten die Buntfarben überdrucken, d. h. die Buntfarben sollten unter schwarz nicht ausgespart werden, um Blitzer zwischen Schwarz und Farbe zu verhindern.

Blitzer:
Weiße Ränder beim Zusammenstoß verschiedener Farben.

Cellophanieren:
Druckveredelung. Eine matte oder glänzende Schutzfolie wird auf das Papier aufgebracht.

CMYK:
Modell, mit dem Farben für den Vierfarbendruck zerlegt werden (C=cyan=blau, M=magenta=rot/pink, Y=yellow=gelb, K=key=schwarz).

CTP:
Computer-to-Plate. Die Druckplatte wird dirket und ohne Qualitätsverlust belichtet.

Daten-Kompression:
Datenverdichtung, um das Datenvolumen zu verkleinern. Beispiele für komprimierte Daten sind GIF, JPG, MOV, Mp3.

Digitaldruck:
Hauptsächlich für Kleinauflagen geeignet. Qualität und Auswahl der Bedruckstoffe gegenüber dem Offsetdruck eingeschränkt, dafür oft sehr günstig und vor allem Möglichkeit des Personalisierens.

Digitalisieren:
Prozess, bei dem analoge Daten in digitale Daten umgewandelt werden.

Dispersionslack:
Lack auf wässriger Basis zur Druckveredelung.

DPI:
Dots per Inch. Beschreibt, wieviele Bild-Punkte pro Zoll verfügbar sind. Je höher der Wert, umso schärfer wird das Bild. Fotos sollten für den Druck auf 300 dpi aufbereitet werden bei einer Größe von 1:1.

Drahtheftung:
Heftung durch den Rücken mit zwei oder vier Heftklammern. Auch Loch-Drahtheftung ist möglich um Broschüren z.b. in einen Ordner einzuhängen.

Drucklack:
Lack, der wie eine zusätzliche Druckfarbe in einem Druckwerk auf das Papier aufgetragen wird. Damit läßt sich eine partielle Lackierung relativ einfach realisieren.

Duftlack:
Speziallack für den Offsetbereich. Durch das Darüberstreichen (mit den Fingern) wird der Duft freigesetzt. Alle Düfte können in Duftlack verarbeitet werden.

Duplexdruck:
Zweifärbiger Druck.

EPS:
Encapsulated Postscript. Ein grafisches Format, das verwendet wird, um hochauflösende Bilder abzuspeichern.

Fadenheftung:
Maschinelles Zusammennähen der einzelnen Lagen eines Buchblocks. Diese Bindeart ist besonders haltbar. Der Fadengeheftete Buckblock wird anschließend weiterverarbeitet z.b. in einen Umschlag geleimt.

Fälzel:
Textilband, das ca. 1 cm seitlich und am Rücken mit dem Block verklebt wird.

Falzen:
Dabei werden die bedruckten Bogen maschinell nach einem vordefinerten Schema gefaltet. Das Ergebnis wird Lage genannt. Es gibt viele Arten des Falzens: Zick-Zack, Leporello, Kreuz, Parall, Tabernakel usw.

Flachbettscanner:
Scanner, bei dem die Vorlage auf eine ebene Glasplatte gelegt wird. Die Qualität ist dabei allerdings nicht so gut, wie bei einem Trommelscanner.

Freehand:
Vektororientiertes Grafikprogramm der Firma Macromedia.

Freeware:
Gratis-Software.

FTP:
File Transfer Protokoll ist ein Übertragungsstandard für den Datenaustausch zwischen zwei Computern.

Garnituren:
Zwei oder mehr auf einer Seite miteinander verleimte Blätter. Wird meist für selbstdurchschreibende Geschäftsdrucksorten verwendet.

GIF:
Graphics Interchange Format. Ein Bildformat, das sich vor allem fürs Internet eignet, da die Dateigrößen relativ klein sind.

HBL- bzw. E-Farben:
Hitzebeständige Druckfarben für Laserdrucke (bis zu 220° C).

High-Res-Datei:
High Resolution Datei, die meist zum Drucken mit ca. 300 dpi verwerdet wird.

HKS:
Druckfarbensystem für Schmuckfarben.

Hurenkind:
Fachbezeichnung für die letzte Zeile in einem Absatz, die am Beginn einer Seite oder Spalte steht. Sollte aus optischen Gründen vermieden werden, da dies ein grober Verstoß gegen die Typografie ist.

Illustrator:
Grafikprogramm der Firma Adobe.

JAZ:
Magnetisches Wechsel-Speichermedium mit einer Kapazität bis zu 2 GB.

JPEG:
Joint Photographics Experts Group ist ein Standard für die Komprimierung von digitalen Bildern. Dieses Format ist im Internet sehr weit verbreitet.

Klammeraffe:
Steht für das englische "at" und wird im Deutschen oft mit dem Begriff Klammeraffe umschrieben. Dieses Symbol trenn bei einer E-Mail-Adresse den Adressinhaber vom Host-Namen (z.B. otto.brandl@aon.at).

Klebebindung:
Die einzelnen Lagen einer Broschüre werden in einem Arbeitsgang am Rücken abgefräst und mit dem Umschlag verklebt.

Lack:
Man kann unterscheiden zwischen Druck-, UV- und Dispersionslack.

Lage:
Ein bereits gefalzter Bindeteil eines Buches.

Laufrichtung:
Richtung der Papierfasern. Man unterscheidet zwischen SB (Schmalbahn) und BB (Breitbahn). Wichtig vor allem für die Endfertigung, da das Papier sonst z.B. beim Falzen brechen kann.

Layoutprogramm:
Programm, in dem Publikationen erstellt werden, d.h. Bilder und Texte werden optisch ansprechend seitenweise gestaltet. (z. B. X-Press oder InDesign).

Lichtechtheit:
Gibt an, wie widerstandfähig eine Druckfarbe gegen das Einwirken von Licht ist.

Low-Res-Datei:
Datei mit geringer Auflösung (meist 72 dpi), meist für das Internet.

LPI:
Lines per Inch. Definiert wie viel Rasterpunkte pro Inch eine Rasterfläche oder ein Bild auf einem Drucker ausgegeben wird.

Mehrfarbendruck:
Druckvorgang, bei dem mehr als eine Farbe gedruckt wird, Standard ist 4-färbig (CMYK).

Moiré:
Effekt, der entstehen kann, wenn zwei oder mehrere verschiedene Raster übereinander gedruck werden, z. B. wenn bereits gedruckte Bilder nochmals gescannt und wieder in einem Druckprodukt verarbeitet werden.

Opazität:
Undurchsichtigkeit eines Papiers.

OPI:
Open Prepress Interface. Definiert die Schnittstelle zwischen einem Programm, das Low-Res-Dateien importiert und diese dann am OPI-Server durch High-Res-Dateien ersetzt.

Pagemaker:
Layoutprogramm.

Pantone:
Druckfarbsystem für Schmuckfarben.

PDF:
Portable Document Format. Diese Art von Dateien können auf jedem Betriebssystem gelesen werden, sofern man den kostenlosen Acrobat Reader installiert hat.

Perforieren:
Wenn ein Teil einer Seite abreißbar sein soll, wird die Seite an dieser Stelle perforiert, wo sie reißen soll.

PostScript:
Eine Seitenbeschreibungssprache, die von Adobe entwickelt wurde. Sie wird zur Definition von Schriften, Grafiken und Seitenlayouts benutzt. Die PostScript-Datei wird von RIPs interpretiert und auf dem jeweiligen Ausgabegerät ausgedruckt bzw. belichtet.

Prägen:
Ein Sujet wird mit Druck und inversem Gegendruck auf das Papier geprägt, so dass ein Relief entsteht.

RGB:
Hiebei handelt es sich um ein Farbraummodell (Rot, Grün, Blau), da auf der additiven Farbentheorie basiert. Es kommt auf Anzeigegeräten wie Fernseher und Monitore zum Einsatz und natürlich auch im Internet. Niemals aber im Druck!!!.

Rillen:
Speziell bei dickeren Papieren wie Umschlägen wird vor dem Falzen mittels Rillwerkzeug und hohem Druck der Falz vorgerillt, damit die Kante beim Falzen nicht aufbricht.

RIP:
Raster Image Prozessor. Dieser rechnet die PostScript-Datein in ein Pixel-Format um, das auf dem jeweiligen Ausgabegerät gedruckt oder belichtet werden kann.

Scanner:
Ein elektronisches Gerät, mit dem analoge Vorlagen (Fotos, Dias usw.) in digitale Information umgesetzt werden. Flachbett- und Trommelscanner.

Shareware:
Hierbei handelt es sich um urheberrechtlich geschützte Software, die meist überen einen bestimmten Probezeitraum (z. B. 30 Tage) gratis ist, danach muß das Porgramm bezahlt werden, möchte man es weiterhin nutzen.

Schmuckfarben:
Dies bedeutet, dass eine spezielle Zusatzfarbe verwendet wird, um z. B. ein Firmenlogo in der Hausfarbe des jeweilgen Unternehmens zu drucken.

Schusterjunge:
Fachbezeichnung für die erste Zeile eines Absatzes am Ende einer Seite oder Spalte. Dies ist ein grober Verstoß gegen die Typografie.

Stanzen:
Aus einem Bogen werden mittels Stanzwerkeug und hohem Gegedruck Teile ausgestanzt, und anschließend wird der Bogen weiterverarbeitet.

SIT-Datei:
Dateien wurden mit dem Programm "Drop Stuff" komprimiert (MAC). Am PC wird eine ZIP-Datei erstellt.

Steifbindung:
Bei dieser Bindeart ist der Buchdeckel aus steifem und nicht biegbarem Karton, der Rücken ist meistens gerundet, damit sich das Buch gut aufschlagen läßt. Der Buchblock ist mit dem Vor- und Nachsatz vollflächig mit der Buchfläche verleimt.

TIFF:
Tag Image File Format, das verwendet wird, um Bilder zu speichern.

Trapping:
Das Verfahren, mit dem Blitzer beim Druckprozeß verhindert werden sollen. Vereinfacht ausgedrückt wird die hellere Farbe unter die dünklere Farbe "vergrößert", damit Veränderungen des Papiers während des Druckvorganges ausgeglichen werden.

Trommelscanner:
Scanner, bei dem die Vorlagen auf eine Trommel geklebt werden. Die Qualität ist dieser Art von Scanner sehr hoch.

USB:
Universal Serial Bus. An dieser Schnittstelle lassen sich Mäuse, Tastaturen und auch Speichermedien (externe Festplatte, USB-Stick usw.) anschließen.

Veredelung:
Durch Veredelung mit speziellen Effekten kann bedrucktm Papier ein besseres Erscheinungsbild verliehen werden. Diese Effekte können verschiedene Lacke, Vellophanierung und Prägungen sein.

Wasserzeichen:
Faserverdünnungen oder Faserverdickungen bzw. chemische Bearbeitung beim Papier, die gegen Licht sichtbar werden.

X-Press:
Layoutprogramm.

ZIP-Dateien:
Dateien, die durch das ZIP-Programm komprimiert wurden. Damit werden oft Daten zum Senden via E-Mail aufbereitet, um die Datengröße zu verringern. Gleiche Verwendung bei Mac ist die SIT-Datei.

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